Handelsblatt News

MEGA-ÜBERNAHME : Japaner greifen im Pharmageschäft an

Der größte Arzneihersteller des Landes, Takeda, will 49 Milliarden Euro für Konkurrent Shire zahlen. Und der Preis könnte noch steigen.

In der Pharmaindustrie bahnt sich die erste Megaübernahme dieses Jahres an. Für rund 49 Milliarden Euro will der japanische Arzneihersteller Takeda den Konkurrenten Shire übernehmen, der seinen Sitz in Irland und Großbritannien hat. (...)

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PROCTER & GAMBLE : Merck verkauft seine rezeptfreien Arzneien

Für drei Milliarden Euro gibt der Darmstädter Pharmakonzern Nasensprays, Nahrungsergänzungsmittel und Schmerzmittel an den US-Konsumgüterriesen ab.

Mit einem weiteren Milliarden-Deal setzt sich die Konsolidierung im Bereich der rezeptfreien Gesundheitsprodukte (Consumer Health) fort. So hat jetzt der Darmstädter Merck-Konzern seine entsprechenden Aktivitäten für 3,4 Milliarden Euro an den amerikanischen Konsumgüterriesen Procter & Gamble verkauft. (...)

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Eiszeit in Essen

Die Übernahme durch den Energieversorger Eon sorgt bei Innogy für gewaltige Unruhe. Innogy-Chef Tigges drängt deshalb auf den Verzicht von betriebsbedingten Kündigungen - doch Eon-Chef Teyssen zögert.

Der Innogy-Mitarbeiter packt seine persönlichen Dinge in einen braunen Karton, knipst das Licht aus und verlässt das leere Zimmer. Auf dem Flur begegnen ihm traurige Kolleginnen (...)

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EON INNOGY : Schwierige Integration

Eon-Chef Teyssen muss Management und Mitarbeiter von Innogy mitnehmen, meint Jürgen Flauger.

Keine Frage: Eon-Chef Johannes Teyssen hat nicht den besten Ruf. Er gilt als knallharter, zuweilen skrupelloser Manager. Schon beim Verkauf der Tochter Uniper an den finnischen Fortum-Konzern fühlten sich die Ex-Kollegen verraten und verkauft. Entsprechend nervös sind jetzt die gut 40 (...)

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NEUER BAYER-GROßAKTIONÄR : Milliarden für den Monsanto-Kauf

Mit dem überraschenden Einstieg des Staatsfonds Temasek aus Singapur gewinnt Bayer Kraft für die bevorstehende Übernahme.

Die Übe rnahme von Monsanto hat Bayer zwar noch nicht in der Tasche - derzeit verhandelt der Konzern Details zur Einigung mit der US-Wettbewerbsbehörde. Doch der Finanzmarkt richtet seinen Fokus bereits auf die anstehende Kapitalerhöhung, mit der (...)

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Holtzbrinck bleibt Springer Nature treu

Mehrheitseigner will langfristig bei dem Börsenkandidaten investiert bleiben.

Der schwäbische Verleger Stefan von Holtzbrinck will nach dem geplanten milliardenschweren Börsengang von Springer Nature langfristig an dem Wissenschaftsverlag festhalten. Dies sagte der Chef und Miteigentümer der Holtzbrinck Publishing Group, die bisher 53 Prozent der Anteile an Springer Nature besitzt, im Gespräch mit dem Handelsblatt. (...)

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STEFAN VON HOLTZBRINCK UND EWALD WALGENBACH : "Kein Aktionär will hier schnell raus"

Der Chef der Holtzbrinck Publishing Group und der Deutschland-Geschäftsführer von BC Partners über den geplanten Börsengang des Wissenschaftsverlags Springer Nature, hohe Schulden und die Frage, warum Bildung gegen Fake News hilft.

Es scheint ein ungleiches Paar, das sich in den Frankfurter Büroräumen des Handelsblatts zum Interview eingefunden hat: Auf der einen Seite der (...)

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US-GROßBANK : Goldman Sachs übernimmt Start-up Clarity Money

Die Investmentbank kauft das Fintech Clarity Money und ergänzt damit das Angebot ihrer Online-Bank Marcus. Der Schritt ist Teil einer groß angelegten digitalen Wachstumsstrategie.

Es ist ein kleiner Zukauf, aber ein wichtiger: Die Online-Tochter Marcus der US-Investmentbank Goldman Sachs übernimmt das Fintech Clarity Money, um das Angebot für Privatkunden zu erweitern. Marcus bietet (...)

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