Zeitschrift für deutsches und europäisches Wettbewerbsrecht
Do., 09.09.2010
Abhandlung
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WuW vom 09.12.2002, Heft 12, Seite 1162-1173

Einkaufskooperationen im Licht des Deutschen und Europäischen Kartellrechts 1)

Jürgen Keßler, Berlin/Bristol 2)

Die deutsche Wettbewerbsordnung enthält mit § 4 Abs. 2 GWB für Einkaufskooperationen eine - nicht immer unproblematische - Ausnahmeregelung hinsichtlich des Kartellverbots. Im Unterschied hierzu findet sich weder in Art. 81 EGV noch im sekundären Gemeinschaftsrecht eine Sonderregelung für Einkaufsgemeinschaften, beispielsweise in Form einer Gruppen-Freistellungsverordnung. Dennoch lässt die nunmehr vorliegende Bekanntmachung der Kommission 2001/C3/02 erkennen, dass die - durchweg positive - Bewertung von Einkaufszusammenschlüssen in der deutschen und europäischen Wettbewerbsordnung zu im Wesentlichen vergleichbaren Ergebnissen führt.

Gliederung

1.Einleitung und Problemstellung
2.Die Regelungsstruktur des § 4 Abs. 2 GWB
 2.1Zur Regelungsintention
 2.2Die Tatbestandsmerkmale des § 4 Abs. 2 GWB
3.Einkaufskooperationen im Europäischen Kartellrecht
 3.1Zur Ausgangslage
 3.2Die Bekanntmachung der Kommission über horizontale Zusammenarbeit
4.Zusammenfassung

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